ROCK OR STOCK?

Dienstag, 13. September 2011

NIKEiD x frontlineshop PART II





The story continues…nachdem wir gestern die Katze aus dem Sack gelassen und verkündet haben, dass wir im Rahmen unseres 25-jährigen Jubiläums zusammen mit
NIKEiD 25 Sneaker von unseren Mitarbeitern designen durften, ist es heute an der Zeit, die nächsten 5 Modelle vorzustellen.


Wer bin ich, Alter: Gesa, 32 Jahre
Was mache ich eigentlich hier: Teamleader Streetwear-Einkauf
Mein NIKEiD: Air Max 1
Meine Verbindung zu NIKE: NIKE mag und kenn ich, seit ich denken kann. Ich kann mich auch noch an meinen ersten NIKE Schuh Einkauf hier bei frontlineshop erinnern: Ein rot- weißer Terminator Low. Seit diesem Schuh sind viele Jahre vergangen und immer wieder neue NIKEs in meinem Schuhschrank dazugekommen. Jetzt freu ich mich auf mein eigenes iD Modell.Mein Design kommt folgendermaßen zustande: Ich liebe Ice Cream! Und deswegen habe ich versucht meinen luftig-leichten Air Max wie ein Eis aussehen zu lassen (Stracciatella ging leider nicht!)



Wer bin ich, Alter: Jens, 39 Jahre
Was mache ich eigentlich hier: Sales & Media Operations
Mein NIKEiD: Trainer 1 Unleashed Med
Meine Verbindung zu NIKE: Die kam erst ziemlich spät. Fußball in Kindheitstagen haben andere Marken geprägt, aber ein Highlight war der Nike Dunk in schwarz-gelb, muss so 19987/88 gewesen sein, ziemlich zeitgleich mit dem Air Jordan 1. Beide waren Nike Highlights für mich!
Mein Design kommt folgendermaßen zustande: Mein erster NIKE von frontlineshop: Muss so 1998/1999 gewesen sein. Nach Jahren im Skate-Sneaker-Wahn musste mal wieder ein „normaler“ Sneaker her. Und der NIKE Air Trainer 1 Low von 1987 wurde wieder aufgelegt, ein Klassiker vor dem Herrn, und nach jahrelanger NIKE Abstinenz (ehrlich, nach dem NIKE Dunk in schwarz-gelb 1988/89) musste ich den haben, natürlich vom Shop meines Vertrauens. Farblich ist er jetzt ein wenig bunter geworden. Mittlerweile kommt der fast wie eine NIKE/Ecko-Kollaboration Ende der Neunziger rüber. Liegt vielleicht auch an dem jetzt sichtbaren Air-Fenster, das hatte das alte Modell ja nicht. Ach ja, skaten konnte man mit dem alten Modell übrigens auch hervorragend!



Wer bin ich, Alter: Mareike, 30
Was mache ich eigentlich hier: Category Merchandiser
Mein NIKEiD: Dunk High Premium
Meine Verbindung zu NIKE: Mein allerallererster „Sneaker“ & Sportschuh war der Cortez. Den hab ich getragen, bis die Sohle abgefallen ist. Tag & Nacht. Der Schuh war der Hammer. Wie wenn man auf Federn läuft.
Mein Design kommt folgendermaßen zustande: Just do it.



Wer bin ich, Alter: Nicki, 38
Was mache ich eigentlich hier: Text und Redaktion
Mein NIKEiD: Air Jordan Alpha 1iD
Meine Verbindung zu NIKE: NIKE: Schuhproduzent. Ich: Schuhkonsument.
Mein Design kommt folgendermaßen zustande: 1986, zur Geburtsstunde von frontlineshop, war ich in der 8. Klasse, kurz davor die Einmeterachtzig-Schallmauer zu durchbrechen und trug seit einem Jahr Schuhgröße 8,5 (für Jungs). Der Traum von den Stilettos war also begraben und der neue ergab sich aus reiner Notwendigkeit. Ich musste lernen, den Turnschuh zu lieben – und ich tat das fortan leidenschaftlich. Ein echter Turnschuh war damals knöchelhoch und weiß. Alles andere galt als Blödsinn. Der weiße Turnschuh hatte Vorteile, die unseren Eltern und uns gefielen: Er war dank seiner hellen Farbe verkehrssicher (Eltern) und dokumentierte jedes Abenteuer mit Schrammen und Flecken und schnell ergrauten Raulederparts eindrucksvoll (wir). Außerdem diente er uns als Leinwand der Adoleszenz. Ein Edding machte aus der verkehrssicheren Investition in den Nachwuchs ein jugendliches Statussymbol und ein Tagebuch unseres expandierenden Teenager-Alltags. Wir schrieben Dinge drauf wie „Boys“ oder „Depeche Mode“ oder „AC/DC“, imitierten krakelig Keith Haring (unseren Banksy) oder führten eine Strichliste bis zu den Sommerferien auf der Seite der Sohle. Der weiße Turnschuh war ein Werkzeug unserer kleinen Rebellion und unserer Kreativität. Der Rebellion setze ich mit der schwarzen Außensohle beim „Mitzi Palenke“ ein Denkmal. Nie hätte man uns mit so einer dunklen Laufsohle in die Sporthalle gelassen. Dieser Schuh wäre 1986 somit ein reiner Begleiter durch das Leben abseits der Fremdbestimmung gewesen: Teenage Luxury und Hausmeisters Hassobjekt. Die bunten Schnürsenkel erinnern mich an die absurden Riech-Laces,  die in den 80ern, präpariert mit künstlichen Düften wie Erdbeer, Zitrone oder Lakritze, zu haben waren. Zusammen mit diesen dunkelroten Schnürsenkeln stehen das Weiß des Korpus und das Grau des Swooshes übrigens auch für das FL-Logo. Aus dem neutralen Colorway des Schuhs wird allerdings mit jedem anderen Schnürsenkel ein ganz neuer Sneaker, der eine neue Geschichte erzählt. Der Effekt ist erstaunlich und dabei so unaufwändig wie die Kappe eines Eddings abzuziehen und drauflos zu krickeln.


Wer bin ich, Alter: Crossi, 36
Was mache ich eigentlich hier: Reorder & Stock Management
Mein NIKEiD: Air Max 90
Meine Verbindung zu NIKE: Meine ersten Schuhe, mit denen ich auf dem Skateboard gestanden habe als ich anfing, waren von Nike, das war vor ca. 22 Jahren. Diese lange Liebe zu dem Swoosh hält bis heute an!
Mein Design kommt folgendermaßen zustande: Beim gestalten war ich ein wenig überfordert, aufgrund der vielen einzelnen Farben die man auswählen konnte und hatte meinen Entwurf mehrmals verworfen. Nach zahlreichen schlaflosen Nächten kam dann das oben zu bewundernde Schätzchen ans Licht der Welt…


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